Erste regionale Betroffenenforen für Betroffene von sexualisierter Gewalt

3. Juni in Hamburg, 10. Juni in Berlin: Nordkirche und EKBO laden gemeinsam mit ihren Diakonischen Verbänden Betroffene von sexualisierter Gewalt zu Betroffenenforen ein.

Auf den zwei Foren haben Betroffene von sexualisierter Gewalt die Möglichkeit, sich zu vernetzen, zu informieren und an der Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in der Kirche zu beteiligen. Damit beginnt die konkrete Umsetzung zum Aufbau der Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommissionen (URAK), die die Mitarbeit von Betroffenen ausdrücklich vorsieht und fördert. 

Die ersten Betroffenenforen im Verbund Nord-Ost finden am 3. Juni 2024 in Hamburg und am 10. Juni 2024 in Berlin statt. Von sexualisierter Gewalt in der Kirche betroffene Menschen sind ausdrücklich eingeladen, an diesem Angebot zur Vernetzung und Etablierung von Betroffenenbeteiligung teilzunehmen. Mit externer Moderation und Supervision wird es um ein erstes Kennenlernen untereinander gehen. Ein Treffen gemeinsam mit Kirchenleitenden ist für einen späteren Zeitpunkt geplant. Das Forumsformat soll jährlich wiederholt werden. Die Teilnehmenden erhalten Informationen über den Stand der Aufarbeitung und die Mitarbeit in der künftigen URAK. Zur Möglichkeit der Mitarbeit in der URAK wird im Herbst 2024 ein Workshop angeboten.

Die Teilnahme an einem Forum ist nicht an den Wohnort oder den Ort der Tat gebunden. Jede*r Betroffene von sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie ist eingeladen, sich zu beteiligen. 

Zum Verbund Nord-Ost gehören die Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), der Evangelisch-lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), sowie den Diakonischen Werken Hamburg, Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Informationen zum Ablauf, zur Anmeldung und zu den Ansprechpersonen